Eigenmotivation für Führungskräfte: Darauf kommt es an

Eigenmotivation für Führungskräfte: Darauf kommt es an

Der Jahresendspurt steht vor der Tür. Eine anstrengende Zeit, Projekte müssen beendet werden, die Deadlines werden kürzer (die Tage auch). Freuen Sie sich darauf? Sind Sie motiviert? Wenn nicht, ist jetzt der Zeitpunkt, darüber nachzudenken. Gerade für Führungskräfte ist Motivation ein heikles Thema. Sie selbst sind immer wieder gefordert, ihre Teams motiviert zu halten, aber was ist mit ihnen selbst? Gelobt werden Führungskräfte praktisch nie. Ist es die Gehaltserhöhung, die sie antreibt? Nichts gegen Gehaltserhöhungen und schon gar nichts gegen leistungsgerechte Entlohnung, aber die Motivation von Führungskräften hängt meistens von anderen Faktoren ab. Hier sind drei Aspekte, auf die Sie als Führungskraft achten sollten, um sich selbst dauerhaft motivieren zu können.

Unabhängigkeit von Anerkennung durch andere

Wahrscheinlich haben Sie es längst gemerkt: Je höher Sie steigen, desto weniger Anerkennung erhalten Sie. Auch dann, wenn Sie immer erfolgreicher werden. In den ersten Berufsjahren war das genau anders herum. Gestartet als unerfahrener Rookie wurden Sie immer besser und erhielten entsprechend mehr Anerkennung. Man lobte Sie, vielleicht fanden Sie Förderer und auch das Gehalt stieg an irgendeiner Stelle sprunghaft an. Als Führungskraft ist es nun wichtig, sich davon wieder zu lösen. Anerkennung von außen muss ersetzt werden durch Anerkennung von innen. Sind Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden? Feiern Sie sich! Und: Achten Sie darauf, dass Sie selbst in Ihren Aufgaben einen Sinn sehen. Je höher Sie klettern, desto mehr wird Sie das mit eigener Anerkennung ausfüllen.

Leistungswille statt Ergebnisdruck

Keine Sorge, Ihre Abteilungs- oder Unternehmensergebnisse sollen Ihnen nicht egal werden. Allerdings:  Erfolg ausschließlich über Wettbewerb zu definieren macht auch wenig Sinn. Sie wollten Marktführer werden, sind es aber nicht geworden? Das sollte Sie dann nicht demotivieren, wenn Sie ihr Bestes gegeben haben und das auch gut war. Olympiasieger werden es nicht, weil sie sich voll und ganz auf ihre erhofften Medaillen fokussieren (dann würden sie nach der ersten medaillenlosen Saison wieder aufhören), sondern weil sie sich auf ihre möglichen Bestleistungen fokussieren. Wenn dann Medaillen dazukommen, spornt es zusätzlich an, aber eben nur über die Eigenmotivation hinaus.  Fokussieren Sie sich also darauf, das Beste aus sich oder Ihren Teams herauszuholen (Übrigens: Der weltbeste ehemalige Basketballtrainer John Wooden haute in seinem Buch „Wooden on Leadership“ in genau diese Kerbe. Hier geht es zur Buchbesprechung „Was ist eigentlich Erfolg? John Wooden weiß es“).

Selbst-Bewusstsein entwickeln

Hier geht es darum, sich selbst und die eigenen Motive kennenzulernen. Welche Bedürfnisse sollten erfüllt sein, damit Sie gut und gern arbeiten? Wer sich diese Frage gut beantworten kann, ist sich seiner selbst bewusst. Dabei können Sie als Führungskraft im Allgemeinen Einfluss darauf nehmen, dass eben diese Motive durch Ihre Arbeit erfüllt sind. Dadurch entwickeln Sie Kraft und den Glauben an sich selbst. Haben Sie zum Beispiel ein hohes Bedürfnis nach Autonomie? Oder nach Zugehörigkeit? Prüfen Sie sorgfältig, ob Ihre Funktion Ihnen das bietet. Sollten Sie in einer Führungsposition feststecken, in der die Befriedigung Ihrer wichtigsten Motive weder gegeben noch herstellbar ist, sollten Sie gehen. Vermutlich gibt es eine Position, in der Ihre Motive weit besser erfüllt werden können.

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