Gamification: Spielend arbeiten

Gamification: Spielend arbeiten

In vielen Bereichen unseres Alltags, von Bildung bis hin zu Sport, taucht das Prinzip Gamification auf. Aber auch viele Unternehmen nutzen die Potentiale, die Gamification-Konzepte in verschiedenen Bereichen bieten. Durch den geschickten Einsatz spielerischer Maßnahmen, die das Engagement und die Motivation steigern, lassen sich Umsatzsteigerungen erzielen, Weiterbildungsinhalte nachhaltiger vermitteln oder Projekte effizienter durchführen.

Der Erfolg von Gamification begründet sich in der Affinität vieler Menschen zu Spielen und den Emotionen, die spielerische Elemente auslösen. Konkret geht es darum, Inhalte oder Aufgaben wie Spiele zu gestalten und die Teilnehmer als „Gamer“ zu begreifen. Ob durch Punkte sammeln, spielerische Interaktionen, Wettbewerbe oder unterhaltsame Visualisierungen — Ziel ist es, zu motivieren und bislang spröde Handlungen unterhaltsamer zu gestalten, etwa um den Absatz zu steigern oder auch Lernprozesse zu fördern. Für erfolgreich abgeschlossene Projekte, eine hohe Anzahl an Verkäufen oder die Teilnahme an Workshops erhalten die Mitarbeiter Punkte, erreichen das nächste Level und klettern in der Rangliste nach oben. Es werden also alte Spiel-Prinzipien und Mechaniken von Online-Games gemischt. Der Vorteil ist, dass sich Menschen aktiv und intensiv mit einem Thema beschäftigen und spielerisch erlernte Verhaltensweisen und Inhalte nachhaltiger sind. 

Rollenspiel mit Perspektivenwechsel

Aus meiner Sicht eignen sich einige Unternehmensbereich besonders für den Einsatz von Gamification-Konzepten:

  • Marketing: u.a.  in Apps und auf Websites, um Kunden zu gewinnen
  • Mitarbeiterfortbildung: um Lerneffekte zu verbessern
  • Recruiting: um die Qualifikation eines Bewerbers zu testen
  • Vertrieb: um die Abschlussquote zu erhöhen
  • Produktentwicklung: zur Erhöhung der Kundenbindung
  • Gesundheitsmanagement: unter anderem durch Challenges
  • Qualitätsmanagement: um die Datenqualität zur verbessern

Ein gutes Beispiel für Gamification im Bereich HR  lieferte das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers. Mit dem Spiel Multipoly konnten Bewerber ihr Talent in einem virtuellen Assessment beweisen. Dabei wurden sie in einem simulierten Büro in die Rolle eines Praktikanten versetzt. Virtuell mussten sie sich zum Beispiel in Interviews bewähren, an Schulungen teilnehmen oder Verhandlungen führen. PwC war es so möglich eine Vorauswahl potenzieller Kandidaten zu identifizieren. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel kommt von SAP: Das IT-Unternehmen setzt die Gamification gleich in mehreren Bereichen ein. Unter anderem wurde ein digitales Golfspiel entwickelt, in dem die Aufträge über virtuelle Golfschläge zwischen den verschiedenen Abteilungen hin und her gespielt werden.

Gamifiziertes Lernen

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich über Digital Learning geschrieben. Gerade in diesem Bereich halte ich Gamification für ein wichtiges Element zur Motivationssteigerung. Das Prinzip ist einfach: Mit jeder korrekt erfüllten Aufgabe, erhält der Teilnehmer Erfahrungspunkte, es öffnen sich neue Level oder er erhält Auszeichnungen für seine Leistungen. Solche Angebote wecken das Kind in jedem Lernenden und bringen Spaß in den Ernst des beruflichen Lernens. Damit werden Fortbildungen automatisch auch nachhaltiger.

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